Aktuelles

FLEETLOOP: Jetzt auch Sattelzugmaschinen online mietbar

FLEETLOOP, die digitale Mietplattform für Nutzfahrzeuge, erweitert ihr Angebot. Hinter der Plattform stehen Schmitz Cargobull und der Nutzfahrzeugvermieter Greiwing als Joint Venture. Bisher vermietete FLEETLOOP ausschließlich Sattelauflieger: Kipper, Kühlkoffer, Trockenfrachtkoffer und Curtainsider. Ab sofort können Speditionen und Transportunternehmen dort auch zweiachsige Sattelzugmaschinen mieten. Die Buchung dauert weniger als fünf Minuten: auf my.fleetloop.com registrieren, Depot wählen, Fahrzeug und Mietzeitraum festlegen. Die Übernahme läuft kontaktlos, rund um die Uhr und an sieben Tagen pro Woche, auf Wunsch gleich mit passendem Auflieger. So lassen sich Fahrzeugausfälle, saisonale Spitzen oder kurzfristige Großaufträge ohne hohe Investitionen abfedern.

Die Sattelzugmaschinen stammen zum einen von PACCAR Leasing (PacLease), der Lkw-Vermietung des DAF-Mutterkonzerns PACCAR. Über diese neue Kooperation stehen zahlreiche Fahrzeuge von DAF Trucks bereit. Weitere Zugmaschinen bringt Greiwing aus der eigenen Mietflotte ein. Parallel wächst die Aufliegerflotte um rund 200 Fahrzeuge, darunter Kühlauflieger S.CU, Curtainsider S.CS und Baustoffkipper S.KI mit isolierter Mulde für Asphalt. Mit den neuen Depots in Kassel und Dieburg in Hessen steigt die Zahl der Depots auf insgesamt 16 in ganz Deutschland.

Fleetloop

GT Trailers: Durchladezug aus Aluminium senkt Betriebskosten

Für teilbare, großvolumige Trockenfracht bietet GT Trailers einen Durchladezug als Alternative zum klassischen Sattelzug. Der polnische Hersteller, an dem Schmitz Cargobull 48 Prozent der Anteile hält, kombiniert dafür einen Motorwagenaufbau mit einem Zentralachsanhänger. Optional verbindet eine zertifizierte Durchladeplattform mit 5.500 Kilogramm Tragfähigkeit beide Ladeflächen. Der Zug transportiert bis zu 15 Tonnen Nutzlast, jeweils bis zu 7,5 Tonnen auf Motorwagen und Anhänger. Er bietet mehr Ladevolumen pro Einheit als ein Standard-Sattelauflieger und eignet sich für palettierte Konsum- und Industriegüter sowie für Werksverkehre mit planbaren Volumenströmen.

Basis ist ein eigenes Aluminium-Profilsystem von GT Trailers. Der Leichtbau spart gegenüber konventionellen Konzepten rund einen Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Bei 120.000 Kilometern im Jahr sind das rund 1.200 Liter. Statt der häufig üblichen fünf Achsen eines Sattelzugs kommt der Durchladezug mit drei Achsen aus. Das senkt die Mautkosten. Zusätzlichen Korrosionsschutz braucht das Aluminium nicht, beschädigte Bauteile lassen sich einfach instandsetzen. Als Optionen stehen unter anderem das Anti-Roll-Over-System STABIX, ein Dachhebesystem und eine Ladebordwand zur Wahl. GT Trailers liefert das Konzept auch in einer Stahlausführung.

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Cargobull Mobile Service: Erste Partner ausgezeichnet

Unter dem Motto „More.Vans. More.Value.“ ehrte Andreas Schmitz, CEO der Schmitz Cargobull AG, auf der IAA Transportation 2026 persönlich die ersten Cargobull Mobile Service Partner. Die Partner reparieren Trailer und Kühlmaschinen aller Marken direkt beim Kunden vor Ort. „Unsere Partner leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Cargobull Mobile Service“, betonte Schmitz bei der Ehrung.

Kunden erreichen den Mobile Service rund um die Uhr. Eine priorisierte Einsatzsteuerung beschleunigt die Hilfe, Ausfallzeiten sinken und Transportabläufe bleiben stabil. Nach dem Ausbau in der DACH-Region erweitert Schmitz Cargobull das Netzwerk Schritt für Schritt in weitere europäische Märkte. Den nächstgelegenen Partner finden Kunden über die Mobile Service Suche auf cargobull.com. Fragen beantwortet das Team unter mobileservice@cargobull.com.

Mobile Service

Checkturio: Lückenlose Fahrzeughistorie per App

Das Berliner Softwareunternehmen Checkturio digitalisiert Fahrzeugprüfungen und Schadendokumentation für Lkw- und Trailerflotten. Schmitz Cargobull unterstützt das 2022 gegründete Unternehmen. Fahrer arbeiten in der mobilen App konfigurierbare Checklisten für Abfahrtskontrollen, Übergaben und Schadensmeldungen ab. Fotos und Prüfergebnisse landen mit Zeitstempel beim jeweiligen Fahrzeug im zentralen Web-Dashboard des Flottenmanagers.

KI-Modelle erkennen auf den Fotos potenzielle Schäden. Vor dem Absenden prüft das System, ob für dasselbe Fahrzeug bereits ein ähnlicher Schaden dokumentiert ist. Das verhindert doppelte Einträge. Die App arbeitet online und offline, unterstützt 19 Sprachen und braucht keine zusätzliche Hardware im Fahrzeug. Mehr als 3.500 Fahrzeuge sind aktiv auf der Plattform, jeden Monat entstehen über 10.000 Prüf- und Schadensberichte.

Checkturio

Heylog: Lkw-Zulauf per WhatsApp steuern

Stau vor dem Werkstor am Morgen, Leerlauf an den Rampen am Nachmittag: Zeitfenstersysteme machen Anlieferungen planbar, steuern sie aber nicht. Die Wiener Yard-Operations-Plattform Heylog setzt deshalb beim Fahrer an. Sie erreicht ihn per WhatsApp oder SMS, über Link oder QR-Code am Tor. App, Login oder Schulung braucht es nicht. Über diesen Kanal laufen Anmeldung, Abfrage der tatsächlichen Ankunftszeit, Sicherheitsunterweisung, Lageplan, Rampenzuweisung und Ablieferbeleg, automatisch übersetzt in über 24 Sprachen.

Die Disposition sieht Verspätungen, bevor der Lkw am Tor steht, und passt die Reihenfolge an. Für Speditionen und Frachtführer fallen weder Buchungsgebühren noch Lizenzkosten an. Die Einführung kommt ohne Hardware am Hof aus. Schmitz Cargobull nutzt die Plattform selbst. Auf der IAA Transportation 2026 waren beide Unternehmen gemeinsam vertreten.

Heylog

Van Hool Industrial Vehicles: Premiere für PULL LOAD

Im Außenpavillon 33 der IAA Transportation 2026 präsentierte Van Hool Industrial Vehicles erstmals den Prototyp eines Kastenmuldenaufliegers mit PULL LOAD Entladesystem. Das System verändert das Entladen von Schüttgut: Statt zu kippen, schiebt es die Ladung horizontal aus dem Auflieger. Ein Schild fährt dazu von vorn nach hinten und sorgt für eine kontrollierte, gleichmäßige Entladung. Den Antrieb übernimmt eine Pullbox an der Stirnseite. Sie zieht ein Seil, das im geschlossenen Kreislauf durch den Auflieger läuft.

Der Mechanismus kommt ohne Schmierstellen aus und braucht im normalen Betrieb keine regelmäßige Wartung. Das reduziert Standzeiten, Wartungsaufwand und Gesamtbetriebskosten. Zugleich läuft das Entladen schneller und sicherer ab. „PULL LOAD ist ein gutes Beispiel für die Richtung, die wir mit Van Hool einschlagen wollen: praktische Innovation mit echtem Mehrwert für unsere Kunden“, sagt David De Vits, Head of Sales bei Van Hool Industrial Vehicles.

Van Hool Pull load
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