Mehrwert für Kipper
Leicht wie immer, robuster denn je
Bei den neuen Aluminium-Kastenmulden für die Sattelkipper S.KI AK LIGHT verbindet Schmitz Cargobull die bewährte Leichtbauweise mit einer noch langlebigeren Konstruktion.
Die Weiterentwicklung der Aluminium-Kastenmulden stand unter klaren Vorgaben: höhere Robustheit, längere Lebensdauer und vereinfachte Wartung bei gewohnt niedrigem Leergewicht. Elementar war in der Entwicklung zudem, dass das Gesamtprogramm vollständig erhalten bleibt, von den Baustellenmulden mit 23 bis 42 Kubikmeter bis zu den Volumenausführungen für den Agrarbereich mit 44 bis 60 Kubikmeter. „Der Baukasten wird stufenweise sogar noch etwas erweitert“, betont Kristin Hobert, Produktmanagerin für Bau- und Agrarfahrzeuge. „Bei der Umstellung starten wir mit den am häufigsten gefragten Varianten und bauen das Angebot nach und nach aus, unter anderem mit bisher noch nicht verfügbaren Bauhöhen und Bodenvarianten.“

In Volumenausführung gibt es die Aluminium-Kastenmulden auch weiterhin mit bis zu 60 Kubikmeter.
Gezielte Verstärkungen an verschleißintensiven Stellen
Ein markanter Punkt des überarbeiteten Muldendesigns betrifft die Verstärkung des Obergurts mit breiteren Auflageflächen für das Schiebeverdeck. Beides führt dazu, dass der Obergurt selbst und die Gleiter des Schiebeverdecks sich wesentlich langsamer abnutzen. Heißt im Umkehrschluss: Die Lebensdauer von Mulde und Verdeck wird erhöht, der Instandhaltungsaufwand entsprechend verringert. Hinzu kommt, dass vereinheitlichte Schiebeverdeck-Komponenten für die verschiedenen Aluminium- und Stahlmulden die Ersatzteilversorgung vereinfachen.
„Auch den Bodenbereich haben wir weiterentwickelt“, führt Kristin Hobert weiter aus. „Das Untergurtprofil ist jetzt oben abgestuft, wodurch das Bodenprofil aufliegt und eine deutlich bessere Abstützung nach unten hat.“ Ergebnis: eine höhere strukturelle Stabilität und Verschleißfestigkeit auch unter schwerer Last.

Bei den Aluminium-Kastenmulden für den Bau bleibt es beim weiten Spektrum mit vier Baulängen und 23 bis 42 Kubikmeter.
Ein weiteres Detail, Untergurt- und Seitenwandprofile betreffend: Der Verzicht auf die zuvor eingelassenen Nuten mit Gummirammpuffern im Untergurt bietet weniger Angriffsfläche für Verschmutzungen und Korrosion, und leichter zu reinigen ist die Mulde obendrein. Die Konturmarkierung kann nun durchgängig ohne Stoßstellen direkt auf dem Untergurt verklebt werden, was die Langlebigkeit erhöht. Die Seitenwand wurde zudem mit neuen breiteren und schlankeren Profilen konstruiert, die zusätzlich durch ihren intelligenten Aufbau robuster sind. Zwei integrierte Verschleißnuten im Boden dienen zudem als optische Indikatoren für den Wartungsbedarf und erleichtern die Zustandskontrolle.
Den Heckbereich hat Schmitz Cargobull ebenfalls überarbeitet. „Wir haben serienmäßig Versteifungen eingearbeitet, die das Heck noch stabiler machen und zum Beispiel Stöße beim Zurückschlagen der Bordwandklappe besser auffangen“, erklärt Kristin Hobert. „Wobei sich die Überarbeitungen in Summe gewichtsneutral gestalten: Es bleibt beim gewohnt günstigen Leergewicht.“

Mit dem Verzicht auf eingelassene Nuten und Gummirammpuffer bietet die glatte Außenwand weniger Angriffsfläche für Verschmutzungen und Korrosion.
Volle Produktvielfalt mit zahlreichen Optionen
Die Basis für die Produktvielfalt bilden unverändert vier Baulängen von 7,2 bis 10,5 Metern, inklusive palettenbreiten Mulden, und auch das Zubehörprogramm bleibt unangetastet: Für das Heck gibt es eine aufliegende Pendelklappe (optional mit Schieber), eine Kombitür mit Pendel- und Türfunktion oder eine Pendelklappe mit Schütte. Apropos Schieber: Die Variante für Agraranwendungen haben die Spezialisten im Kipperwerk Gotha hinsichtlich Dichtheit optimiert, während bei der Baustellenausführung die Reinigungsfreundlichkeit im Vordergrund stand.

Selbstverständlich werden auch die aktualisierten Sattelkipper serienmäßig mit den neuen Heckleuchten ausgestattet.
Die Mulde selbst ist auch mit Kunststoffauskleidung zu haben, der klappbare Unterfahrschutz wird manuell, mit Federmechanik oder pneumatisch bedient und als Abdeckung stehen eine klassische Rollverdeckplane sowie ein elektrisch bedienbares Schiebeverdeck zur Wahl. Neben weiteren Assistenzsystemen ist besonders das ab Werk kalibrierte Onboard-Wiegesystem zu empfehlen, das innerhalb weniger Sekunden via Tablet oder Smartphone zuverlässig das Ladegewicht anzeigt.

Auch in das Heck wurden Verstärkungen eingearbeitet, die für mehr Stabilität und somit eine längere Einsatzdauer sorgen.

Das Bodenprofil liegt auf dem Unterprofil auf und ist somit besser nach unten abgestützt; neu sind auch die beiden eingelassenen Verschleißnuten.
Schlussendlich fasst Kristin Hobert zusammen: „Mit der überarbeiteten Aluminium-Kastenmulde bieten wir unseren Kunden einen spürbaren Mehrwert in puncto Service- und Wartungsfreundlichkeit, Stabilität, Robustheit, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit – bei gleichbleibender Variabilität im Baukastensystem.“

Der verstärkte Obergurt bietet eine breitere Auflagefläche, was auch den Verschleiß an den Gleitern eines optionalen Schiebeverdecks reduziert.
