Marine & Cargo
Saubere Bilanz in der Kühllogistik
Das britische Unternehmen Marine & Cargo hat seine Kühlflotte gezielt an den Bedürfnissen seiner Kunden ausgerichtet und setzt dabei konsequent auf Schmitz Cargobull. Durch den Einsatz modernster Dieseltechnologie sowie des ersten elektrischen Kühlaufliegers S.KOe COOL im Land zeigt das Unternehmen eindrucksvoll, dass nachhaltiger Transport und höchste wirtschaftliche Zuverlässigkeit Hand in Hand gehen können.
Im grünen Umland von Buckinghamshire, unweit von Milton Keynes, betreibt Marine & Cargo eine Flotte von 22 Fahrzeugen für Lebensmitteltransporte. Im Mittelpunkt steht dabei ein langjähriger Rahmenvertrag mit einer bekannten Fast-Food-Kette. „Wir haben im Laufe der Jahre verschiedene Kühlauflieger-Marken ausprobiert“, erklärt Geschäftsführer Andrew Marshall. „Aber mit Schmitz Cargobull stimmt einfach alles.“

Von der Qualität überzeugt: Geschäftsführer Andrew Marshall setzt bei den Kühlaufliegern im Fuhrpark auf Schmitz Cargobull.
Daten jederzeit im Griff
Blue-Chip-Kunden stellen bekanntlich hohe Anforderungen – und es war die Einführung der TrailerConnect®-Telematik, die Schmitz Cargobull beim Unternehmen ins Spiel brachte. Sie erwarten regelmäßig Datenberichte und die Erfüllung von Schlüsselkennzahlen. Alle Temperatur- und Standortdaten auf einer Plattform zu bündeln, hat die Arbeitsweise von Marine & Cargo grundlegend verändert.
„Von der richtigen Temperatureinstellung bis zum Verriegeln der Türen können wir alles über die Plattform steuern“, sagt Marshall. „Und wir können unseren Kunden jederzeit Einblick geben, entweder per Datenexport oder direkt über den Zugang zur Plattform.“
Ist die Transparenz sichergestellt, rückt das nächste Thema in den Fokus: die eigenen Umweltziele. „Heute will jeder Auftraggeber genau wissen, wie nachhaltig ein Unternehmen arbeitet“, so Marshall. „Genau hier punktet die Schmitz Cargobull-Transportkältemaschine – der Antrieb läuft effizienter, leiser und sauberer.“

In der Disposition spielt die TrailerConnect®-Telematik von Schmitz Cargobull eine Schlüsselrolle.
Der nächste Schritt: Weniger CO₂
Nach ersten Erfahrungen mit der Transportkältemaschine S.CU dc80 setzte Marine & Cargo kurz darauf auf die weiterentwickelte S.CU dc85 – mit großem Erfolg im Fuhrpark. Und erst kürzlich hat das Unternehmen sein erstes Exemplar der neuesten Kühlmaschinengeneration S.CU dc90 in Dienst gestellt. „Uns wurde gesagt, dass das neue Kältemittel in dem Aggregat das CO₂-Äquivalent im Vergleich zum Vorgänger um 89 Prozent reduziert“, sagt Marshall. „Da war für uns sofort klar: Das bestellen wir.“
Mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R454A, das nun im gesamten modularen S.CU-Baukasten serienmäßig eingesetzt wird, setzt Schmitz Cargobull neue Maßstäbe in Sachen Effizienz, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit. Zusätzlich bietet die S.CU dc90 bis zu sechs Prozent mehr Kälteleistung und senkt den Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent, was sich direkt in geringeren Emissionen bemerkbar macht.







Vollelektrisch – ohne Abstriche
Aus ökologischer Sicht ist jede vermiedene Betriebsstunde eines Motors ein Gewinn. Genau hier setzt der S.KOe COOL an: Der vollelektrische Kühlauflieger kommt ohne dieselbetriebene Kältemaschine aus. Stattdessen versorgt eine Hochvoltbatterie die Kältemaschine S.CU ep85 zuverlässig mit Energie. Diese kann über das normale Stromnetz im Stand oder während der Fahrt mit der Rekuperationsenergie der Generatorachse geladen werden, was die Laufzeit und Reichweite der Kältemaschine erhöht.
Die Hochvoltbatterien sitzen anstelle des Kraftstofftanks zwischen den Stützwinden, wobei durch den Wegfall des Dieselaggregats das zusätzliche Gewicht nahezu kompensiert wird. Die Nutzlast liegt somit auf dem Niveau konventioneller Kühlauflieger. Der Bauraum hält sich ebenfalls in Grenzen: Optional lässt sich auch noch ein zusätzlicher Palettenkasten für bis zu 36 Europaletten integrieren.
Das Unternehmen
Marine & Cargo ist ein familiengeführtes Transportunternehmen mit Sitz in Great Horwood, Buckinghamshire, und mehr als 30 Jahren Erfahrung in allen Bereichen der Logistikbranche. Von einem modernen, gesicherten Standort zwischen der M1 und der M40 aus bietet das Team zuverlässige, maßgeschneiderte Transportlösungen – professionell und mit persönlichem Anspruch. Jeder Kunde hat einen festen Ansprechpartner, der für reibungslose Kommunikation und erstklassigen Service sorgt.
Die Flotte reicht von Transportern bis hin zu Sattelzügen mit Containerchassis, Curtainsider-Aufliegern und Kofferaufbauten. Telematiklösungen, GPS-Tracking und Bordkameras gehören ebenso zum Standard wie ein 24/7-Support und Echtzeit-Monitoring. Das Einsatzgebiet umfasst Großbritannien und Kontinentaleuropa, mit Schwerpunkt auf temperaturgeführten Transporten, Stückgut, Containerlogistik und Kurierdiensten.
Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit war Marine & Cargo der erste britische Spediteur, der den vollelektrischen Schmitz Cargobull S.KOe COOL einsetzte. Im März 2026 nahm das Unternehmen als einer der ersten Transporteur in Großbritannien die S.CU dc90 in Betrieb – die neueste Transportkühlmaschinen-Generation von Schmitz Cargobull.
Die Leistungen von Marine & Cargo wurden mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, darunter „Best Family-Run Haulage Company – England", „Most Dedicated Refrigerated Transport Company" und „Sustainable Logistics Innovator of the Year".
Im Einsatz überzeugend
Marine & Cargo war das erste Unternehmen im Vereinigten Königreich, das den S.KOe COOL in seinen Fuhrpark integrierte. Seit August 2024 ist der Auflieger Teil der Flotte. „Alle sind positiv überrascht, wie gut er sich bewährt“, sagt Marshall. „Selbst die älteren Fahrer sind schnell überzeugt, sobald sie sich mit dem neuen Equipment vertraut machen und merken, dass sich im Alltag kaum etwas ändert – außer, dass es deutlich leiser ist.“
Derzeit ist der Auflieger auf einer festen Route im Einsatz. Vom Unternehmenssitz in Buckinghamshire geht es zunächst mit Trockenfracht nach Scunthorpe, wobei die Batterie aufgeladen wird. Anschließend steht eine vollständige Tiefkühlladung mit Fleischprodukten für einen Kunden in Hemel Hempstead auf dem Plan.
„Mit einer Tiefkühlladung an Bord hält eine volle Batterieladung das Kühlaggregat auch im Stand sechs Stunden lang am Laufen – und unterwegs liefert die Generatorachse zusätzliche Energie“, erklärt Marshall. „Es ist also immer ausreichend Reserve vorhanden. Und wenn nötig, können wir den Auflieger an beiden Standorten einfach nachladen – mit einem ganz normalen Drehstromanschluss.“ Ladezustand, Reichweite und Batteriestatus lassen sich außerdem jederzeit über das Telematikportal TrailerConnect® überwachen.

Im Umgang mit den Kältemaschinen, ob dieselbetrieben oder elektrisch, sind die Fahrer bestens geschult.
Ein Projekt mit Signalwirkung
Unterm Strich ist das Projekt ein voller Erfolg: Es erfüllt nicht nur die Nachhaltigkeitsanforderungen von Auftraggeber und Logistiker, sondern liefert tatsächlich eine lokal emissionsfreie Kühllösung. Angesichts der zunehmenden Diskussionen um Null-Emissions-Zonen in europäischen Städten gilt mehr denn je: Wer früh handelt, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung.